Waffeln low carb

Wer kennt es nicht. Man ernährt sich die ganze Woche brav nach den Regeln des Hl. Lowcarb; hat dazwischen immer wieder mal Momente an denen man aufgeben möchte und sich nichts sehnlicher wünscht, als alles das man nicht haben darf.

Für solche Momente hab ich nun eine süße Leckerei entdeckt, die mir wirklich ein Gefühl von einem vollwertigen Dessert gegeben hat. Außerdem war es super schnell zu machen. Ich spreche von diesem wahnsinns Waffelrezept. (Achtung: Waffeleisen erforderlich).


Zutaten:

  • 60g Margarine
  • 4 Eier
  • 100g Topfen
  • 20g Kokosmehl (alternativ würde auch Mandelmehl funktionieren)
  • 1 EL Ehrythrit
  • 1/2 EL Zimt

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Es sollte ein homogener Teig entstehen.
  2. Nun den Teig portionsweise in einem Waffeleisen ausbacken. Je nach Marke des Eisens wird dies unterschiedlich lange dauern.
  3. Wenn ihr wollt könnt ihr nun die fertigen Waffeln mit ein wenig Obst garnieren und dann heißt es: „Guten Appetit“.

Frühstücksbrötchen low carb

Wer mich kennt, weiß ich liebe nichts mehr, als lange und ausgiebig zu frühstücken. Es ist einfach gesellig. Man hat Zeit zu plaudern und kann es sich einfach gut gehen lassen. Doch auf was soll man nun seine Wurst oder den Lieblingskäse packen, wenn man sich lowcarb ernähren will?

Es hat ein wenig gedauert, aber nun hab ich endlich ein ideales Rezept für Frühstücksbrötchen gefunden, dass mir auch wirklich schmeckt. Besonders begeistert hat mich, dass die Weckerln sogar am 2. und 3. Tag noch super zu essen waren.

Zutaten:

  • 300g Topfen (20% Fett oder weniger)
  • 4 Eier
  • 20g Leinsamenmehl
  • 20g Flohsamenschalenmehl
  • 35g Mandelmehl
  • 15g Kokosmehl
  • 10g Sonnenblumenkerne (alternativ auch Kürbiskerne)
  • 1TL Backpulver
  • Salz oder zB auch ein bisschen Kümmel
  • für oben drauf: ein paar Körner eurer Wahl oder zB Mohn

Zubereitung:

  1. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen.
  2. Nun die Eier und den Topfen untermengen. Hierbei würde ich empfehlen nicht all zu lange zu mischen. Es soll zwar alles gut vermengt sein, allerdings wird, je länger man rührt die Masse immer kompakter.
  3. Nun mit Salz oder ein paar Gewürzen eurer Wahl abschmecken
  4. Den Ofen auf Ober- und Unterhitze (ca 180° C) vorheizen
  5. Aus dem Teig gleich große Brötchen formen (Kommt natürlich darauf an, wie groß sie ihr euch wünscht – bei uns hats für 7 mittelgroße Weckerl gereicht). Die vorgeformten Teiglinge nun auf ein Backblech geben – Backpapier nicht vergessen!! Die Weckerl noch mit einem Messer kreuzweise einritzen, damit sie beim Backen nicht unkontrolliert auseinander brechen.
  6. Die Brötchen nun ca 30 bis 40 Minuten backen. Ist natürlich von Ofen zu Ofen entwas verschieden. Sie sollten eben nicht zu dunkel werden bzw. ist auch wichtig, das sie Innen nicht mehr teigig sind, sondern schön durchgebacken (evt. Stäbchenprobe)

brotbrot 2

 

LASST es euch SCHMECKEN!!!

 

Kürbissuppe mit Curry und Ingwer

Zutaten:

  • 500g Kürbis (Butternut)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (4cm)
  • 1EL Butter
  • 600ml Brühe
  • 150ml Milch
  • 1 EL gelbe Curry-Paste
  • 2 EL Soja-Sauce
  • 2 Kefir-Limettenblätter (gibts gefroren im Asia-Laden)
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Kübris in kleine Stücke schneiden. Auch die Zwiebel und den Knobauch in Würfel schneiden. Nun etwas Butter in einem Topf erhitzen und darin den Zwiebel, sowie den Knoblauch glasig dünsten.
  2. Den Ingwer in kleinere Stücke teilen und die Curry-Paste mit in den Topf geben. Kurz warten, damit die Paste etwas rösten kann und nun den Kürbis und den Ingwer mit in den Topf geben. Nun alles gemeinsam etwas Farbe nehmen lassen (aber Vorsicht: verbrannt – schmeckts nicht mehr).
  3. Nun die Brühe und die Soja-Sauce, sowie die restlichen Gewürze und die Limettenblätter hinzugeben. Einmal aufkochen lassen und dann den Topf mit einem Deckel schließen und ca. 20 Minuten bei mittlerer bis schwacher Hitze köcheln lassen.
  4. Wenn der Kürbis schön weich ist, mit einem Pürierstab fein pürieren (Grundsätzlich kann man die Limettenblätter mit pürieren, aber wenn man bedenken hat, dass das Aroma dann zu intensiv werden könnte, kann man sie auch wieder heraus nehmen). Wenn´s feiner werden soll kann man diesen Vorgang auch im Standmixer erledigen. Nun die Milch je nach Wunsch, der Konsistenz hinzugeben. Da Kürbis ja immer dazu neigt noch etwas nachzudicken kann dies auch gegebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch gemacht werden.
  5. Noch einmal abschmecken und voilá!

Wer mag kann die Suppe am Tisch gerne noch mit etwas Kürbiskernöl verfeinern.

Strauß – Quinoa

(2 Personen)

Zutaten:

Glasur:

  • 50g Agavendicksaft
  • 50g Soja-Sauce
  • halbe Knoblauchzehe
  • 1 Stück Zimtblüte, 1 Messerspitze Piment de Espilette
  • 1 TL Sesam

Quinoasalat:

  • 100g gekochten Quinoa (ca 15 Minuten)
  • 1 kleine Zucchini
  • 7 Stk Kirschtomaten (klein)
  • 2 Stück Junglauch
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Avocado
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • 2 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Berbere

Strauß:

  • 4 Stück á 90g

Zubereitung:

  1. Für die Glasur den Sesam in einem kleinen Topf anrösten. Die übrigen Zutaten hinzugeben und bei schwacher Hitze reduzieren lassen. Zum Schluss sollte die Masse ca. nur noch zu einem 1/3 vorhanden sein.
  2. Für den Salat die kleine Zuchini in ganz dünne Längsstreifen schneiden und mit Salz und Pfeffer, Olivenöl marinieren. Das übrige Gemüse in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Gemeinsam mit dem gekochten Quinoa vermengen und nun mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer, Essig und den übrigen Gewürzen abschmecken.
  3. Den Strauß ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Währenddessen schon eine Pfanne aufsetzen und die Fleischstücke scharf anbraten. Danach kommen die Filets noch für ca. 6 – 8 Minuten in den Ofen (bei ca . 175 °).
  4. Den Salat auf einem Teller anrichten. Die mittlerweile weich gewordenen Zuchinischeiben aufrollen und hübsch daneben drapieren. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und mit der Glasur bestreichen, so dass es schön glänzt. Das fertige Gericht nun servieren und Mahlzeit!!

Kürbiskernöl-Macarons á la lowcarb

Zutaten:

  • 45g gemahlende Mandeln
  • 75g Ehrytrit (im Mixer gemahlen zu Staub)
  • 36g Eiweiss (sollte mind. 3 Tage alt sein)
  • 10g Ehrytrit
  • 1 Messerspitze Gel-Lebensmittelfarbe in grün
  • 50ml Kürbiskernöl
  • 100g Schlagobers
  • 50g weiße Schokolade mit Xylit
  • 2 EL Kürbiskerne

 

Zubereitung:

  1. Macarons: Als Erstes werden die Mandeln und das gemixte Ehrytrit in einem Mixer nochmals feiner gemachlen und gut vermischt. Nun für die Farbgebung das Farbgel (ich verwende hierfür die Farben von Wilton) hinzufügen. Diese Mischung nun durch ein feines Sieb streichen, sodass wirklich keine größeren Stücke in dem Mandelgemisch sind. Nun das Eiweiß mit einem Quirl steiff schlagen. Sobald es etwas fester geworden ist, die restlichen 10g Ehrytrit hinzufügen und weiterschlagen. Ist die Masse schön weiß und fest, wird das Mandelgemisch untergehoben. Die Masse nun in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backblech (natürlich mit Backpapier belegt) oder eine spezielle Macaron-Backmatte in kleine Kreise aufspritzen (ca 2,5 cm Durchmesser). Danach die Backbleche auf die Seite stellen und für ca. 30 – 45 min warten, sodass sich auf den Macarons eine feine Haut bilden kann (sorgt dafür, dass im Backofen die Oberfläche nicht aufreisst). Das Backrohr auf 150° Ober- und Unterhitze aufheizen und die Macarons ca. 15 Minuten backen. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, bildet sich nun das für Macarons charakteristische Füßchen. Sind die Macarons fertig, könnt ihr sie aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Nach ca. 5 Minuten solltet ihr sie vom Papier bzw. der Backmatte lösen und vollständig auskühlen lassen.
  2. Ganache: Den Schlag in einem kleinen Topf erhitzen und die Schokolade darin auflösen. Danach die Ganache für ca 45 Minuten im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen. Die gewünschte Menge Kürbiskernöl hinzugeben. Danach mit dem Handrührgerät die Masse aufschlagen, bis sie etwas heller geworden ist und eine schöne cremige Konsistenz aufweist. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen, diesen mit einer Sterntülle versehen und die Masse auf jeweils eine Macaronhälfte spritzen und eine weitere Hälfte darauf setzen.

DSC01427

Besonders gut werden die Macarons, wenn man ihnen eine Nacht Ruhe im Kühlschrank zeit lässt um richtig durchzuziehen. Ich packe sie dazu einfach immer in fest verschließbare Dosen.

Kaffee-Schoko-Macarons á la Low Carb

Zutaten:

  • 45g gemahlende Mandeln
  • 75g Ehrytrit (im Mixer gemahlen zu Staub)
  • 36g Eiweiss (sollte mind. 3 Tage alt sein)
  • 10g Ehrytrit
  • 1 EL Kakao
  • 100g Schlagobers
  • 100g Zartbitterschokolade mit Xylit
  • 1 Schuss Rum
  • 1EL löslicher Kaffee

 

Zubereitung:

  1. Macarons: Als Erstes werden die Mandeln und das gemixte Ehrytrit in einem Mixer nochmals feiner gemachlen und gut vermischt. Nun für die Farbgebung den Kakao hinzufügen. Diese Mischung nun durch ein feines Sieb streichen, sodass wirklich keine größeren Stücke in dem Mandelgemisch sind. Nun das Eiweiß mit einem Quirl steiff schlagen. Sobald es etwas fester geworden ist, die restlichen 10g Ehrytrit hinzufügen und weiterschlagen. Ist die Masse schön weiß und fest, wird das Mandelgemisch untergehoben. Die Masse nun in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backblech (natürlich mit Backpapier belegt) oder eine spezielle Macaron-Backmatte in kleine Kreise aufspritzen (ca 2,5 cm Durchmesser). Danach die Backbleche auf die Seite stellen und für ca. 30 – 45 min warten, sodass sich auf den Macarons eine feine Haut bilden kann (sorgt dafür, dass im Backofen die Oberfläche nicht aufreisst). Das Backrohr auf 150° Ober- und Unterhitze aufheizen und die Macarons ca. 15 Minuten backen. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, bildet sich nun das für Macarons charakteristische Füßchen. Sind die Macarons fertig, könnt ihr sie aus dem Ofen nehemn und kurz abkühlen lassen. Nach ca. 5 Minuten solltet ihr sie vom Papier bzw. der Backmatte lösen und vollständig auskühlen lassen.
  2. Ganache: Den Schlag in einem kleinen Topf erhitzen und die Schokolade darin auflösen. Den löslichen Kaffee hinzugeben und mit einem Schuss Rum abschmecken. Danach die Ganache für ca 45 Minuten im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen. Danach mit dem Handrührgerät die Masse aufschlagen, bis sie etwas heller geworden ist und eine schöne cremige Konsistenz aufweist. Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen, diesen mit einer Sterntülle versehen und die Masse auf jeweils eine Macaronhälfte spritzen und eine weitere Hälfte darauf setzen.

Besonders gut werden die Macarons, wenn man ihnen eine Nacht Ruhe im Kühlschrank zeit lässt um richtig durchzuziehen. Ich packe sie dazu einfach immer in fest verschließbare Dosen.

dsc01419.jpg
Kaffee-Schoko-Macaron

Meine Arbeitskollegen haben sich auf jeden Fall drüber sehr gefreut!!

 

Raw Pasta – Spaghetti

unentgeltliche Werbung wegen Markennennung

Tja wer kennt das Problem nicht, man will sich lowcarb ernähren, aber das Verlangen nach Pasta ist einfach nicht zu bremsen. Im Internet bin ich auf eine mögliche Option gestoßen, in Zukunft Kalorien zu reduzieren, und dennoch nicht auf Pasta verzichten zu müssen.

RawPasta.PNG

Es handelt sich um die Spaghetti von RAW PASTA. Das große Werbeversprechen dahinter: nur 6 kcal bei 100g Nudeln. Bestellt habe ich die Nudeln im Internet auf folgender Website: Rohnudeln.de Eine Packung á 200g kostet im Einzelpreis ca 2,5€ – allerdings sinkt der Preis pro Packung wenn man größere Sets bestellt. Auf der Verpackung wird angegeben, dass ein Sachet für 2 Personen ist. Dem kann ich allerdins nicht zustimmen, da die Menge einfach nicht 2 Mäuler sättigt.

Hier ein Auszug der Website bezüglich der Inhaltsstoffe:

Inhaltsstoffe Spaghetti
Zutaten RawPasta

Unter Glucomannan versteht man einen Wirkstoff, welcher in der Konjak-Wurzel enthalten ist. Im asiatischen Raum wird diese bereits seit einigen Jahrtausenden angebaut und verwendet. Grundsätzlich hat es eine sehr starke sättigende Wirkung und soll dementsprechend beim Abnehmen helfen. Weiters soll es auch aktiv den Cholesterinspiegel senken.

Die Zubereitung der Nudeln ist wahrlich einfach. Nach dem Öffnen der Verpackung sollten sie kurz in einem Sieb mit Wasser abgewaschen werden. Danach werden sie gemäß Anleitung auf der Verpackung für 2 Minuten in einer Sauce eurer Wahl mitgekocht (in meinem Fall natürlich Tomaten-Sauce).

Da die Nudeln so gut wie keinen Eigengeschmack besitzen, sollte man auf eine gut gewürzte Sauce zurückgreifen. Auch die Konsistenz war anfangs etwas befremdlich. Es ist vermutlich am besten mit einer harten Glasnudel vergleichbar – also eher weniger Gemeinsamkeiten mit der klassischen Pasta, die man vom Italiener kennt. Im Internet wurde bei einigen Berichten darauf hingewiesen, dass die Nudeln wohl einen sehr eigenwilligen Geruch haben sollen. Den konnten wir bei unserem Test allerdings nicht feststellen.

DSC01397

Trotz alledem sprechen die Kalorien bei diesem Produkt definitiv für sich. Für uns ist die RAW PASTA definitiv eine Alternative zur wesentlich kalorienreicheren „Normalo“-Nudel. Allerdings hat unsere Recherche ergeben, dass ähnliche Nudelprodukte auch in einem gut sortierten Asiahandel, zu einem wesentlich geringeren Preis erhältlich sind.

 

sterne-1.png